Strom und Stromerzeugung

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Günstige Stromanbieter



In mancher Hinsicht ist die Entwicklung auf dem Strommarkt vergleichbar mit den Entwicklungen, die bei den Telekommunikationsdienstleistungen zu beobachten waren. Wenngleich aufgrund der vergleichsweise geringen Wechselbereitschaft der Kunden die Entstehung eines wirklich umkämpften Marktes bei den Stromanbietern langsamer verläuft, weist die Entwicklung doch in dieselbe Richtung: Zahlreiche Discounter erscheinen auf dem Markt, teilweise entdecken die großen Stromanbieter diesen Vertriebsweg auch für sich und gründen eigene Discounter-Tochterfirmen. So ist z.B. der günstige Anbieter eprimo ein Tochterunternehmen von RWE.

Eprimo zeichnet sich durch einen Anteil an Ökostrom aus, der mit 23,5 % deutlich über dem deutschen Durchschnittswert von 15,8 % liegt. Fossile Energieträger tragen mit 51,5 % zum Strommix von eprimo bei, Kernenergie mit 24,9 %. Unter der Bezeichnung „eprimoPrimaKlima“ wird auch ein reiner Ökostromtarif zu günstigen Konditionen angeboten. Bei einem Jahresverbrauch von 3500 kWh pro Jahr, der typisch für einen Dreipersonenhaushalt ist, betragen die Mehrkosten nur einen Euro pro Monat.

Der Stromanbieter Flexstrom adaptiert das aus dem Mobilfunk bekannte Prepaid-Prinzip für den Strommarkt. Der Kunde wählt vorab eine jährliche Strommenge, die im Voraus zu bezahlen ist, wobei dies auf Wunsch auch in monatlichen – ebenfalls im Voraus zu entrichtenden- Raten geschehen kann. Damit umgeht Flexstrom das statistisch ständig steigende Inkassorisiko bei Privatkunden. Die daraus resultierenden Kostenvorteile tragen dazu bei, dass Flexstrom zu den bundesweit günstigsten Anbietern zählt. Auch bei Flexstrom ist der Stromanteil aus erneuerbaren Energien mit 33 % überdurchschnittlich hoch.

Mittlerweile sind auch reine Ökostromanbieter auf dem Markt vertreten. Preislich können reine Ökostromanbieter mit anderen Anbietern nicht ganz mithalten, die auf einen Strommix setzen. Grund dafür ist, dass lediglich 19 % der Strommenge nach den Erneuerbare Energien Gesetz gefördert werden, die noch vorhanden Mehrkosten für die verbleibenden 81 % also auf die Preise umgelegt werden müsse. Einer der führenden Anbieter ist Lichtblick, der mittlerweile mehr als 500.000 Kunden mit Strom versorgt.

Zur weiteren Einschätzung des Themas "Fossile Energieträger und Klimawandel" siehe auch den Greenpeace-Artikel. Es zeigt, dass nicht allein der Preis entscheidend sein kann, sondern auch die Nachhaltigkeit des Anbieters.

Stromerzeugung

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    • Via Kernkraft
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Strom

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